michaellemgo,
Dienstgrad: Stv. Kreisbrandmeister
“Du kannst mit geistigen Störenfrieden umgehen wie die Adler, die ich von meiner Klause im Himalaya aus beobachte. Die Krähen attackieren sie oft, obwohl sie viel kleiner sind. Sie stürzen sich von oben auf die Adler und versuchen, sie mit dem Schnabel zu treffen. Die Adler jedoch werden keineswegs nervös oder starten irgendwelche akrobatischen Ausweichmanöver, sie legen lediglich im letzten Moment ihren Flügel an, lassen die Krähen vorbeischießen und breiten den Flügel wieder aus. Die ganze Aktion erfordert nur minimalen Aufwand und verursacht fast keine Störung.Wenn man genügend Erfahrung hat, funktioniert der Umgang mit plötzlich hochkochenden Emotionen ganz ähnlich.
Mit klarer Achtsamkeit siehst du sie kommen, dann läßt du sie passieren, ohne sie anzurühren, ohne sie zu blockieren
oder zu verstärken, ohne weitere emotionale Wellen zu verursachen.”
(in: Wolf Singer und Matthieu Ricard, Hirnforschung und Meditation, Frankfurt/M 2008, 36f.)
Ich bin ein Mitglied einer starken Adler-Familie. Was juckt mich eine Krähe ...
Mögen viele Adler den Himmel beherrschen. AUF DIE ADLER !!!
Die Idioten von der Feuerwehr ......
Stellen Sie sich bitte einmal vor, dass Sie an einer Hauptverkehrsstraße wohnen. Nachts um drei Uhr fährt - mit Tatü Tata und Radau - die Feuerwehr, das Rote Kreuz, oder eine der anderen Hilfsorganisationen mit ihren Freiwilligen und somit "unbezahlbaren" Helfern an Ihrem Haus vorbei.
Sie werden sofort wach und denken eventuell...
... "Hoffentlich kommen die noch rechtzeitig?"
oder
..."Na ja, nach §35 StVO muss der Fahrer ja mit Blaulicht und Martinshorn fahren"
oder (am wahrscheinlichsten)
..."Müssen diese Idioten wieder so einen Krach machen?"
Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht,
...dass diese Idioten vor drei Minuten noch genauso friedlich in ihrem Bett schlummerten wie Sie?
...dass diese Idioten auch um sechs Uhr früh wieder raus müssen, wie Sie?
...dass diese Idioten, wenn sie nach zwei oder drei Stunden wieder ins Bett fallen sowieso nicht mehr schlafen können, weil man halt nicht so gut schläft, wenn man gerade einen Menschen aus einem brennenden Haus oder verunfallten Fahrzeug gerettet hat?
Aber wahrscheinlich werden Sie gar nicht wach, weil unsere Fahrer aus Rücksicht auf Sie trotz § 35 StVO das Martinshorn auslassen, oder weil Sie nicht an einer Hauptverkehrsstraße wohnen.
Dann haben Sie eben Glück und brauchen sich nicht über die "Idioten" von der Feuerwehr, dem Rettungsdienst, oder von den anderen Hilfsorgansiationen aufregen.
... außerdem denken die inzwischen schon selbst:
"Warum mache ich IDIOT das eigentlich???"
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Denk mal drüber nach....
Bitte nehmt Euch die Zeit, diese Zeilen durchzulesen!!!!
Und denkt bei der nächsten Heimfahrt mal an diese Geschichte:
Andi schaute kurz noch einmal auf seinen Tacho, bevor er langsamer
wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte mal in gleicher
Anzahl von Monaten. Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt werden?
Als er sein Auto auf 10 km/h abbremste fuhr Andi rechts ran.
Der Polizist, der ihn angehalten hatte stieg aus seinem Auto aus,
mit einem dicken Notizbuch in der Hand. Christian? Christian aus der
Kirche? Andi sank tiefer in seinen Sitz.
Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle
erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der
etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen Typen,
der morgen Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang erblickte
er den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte
erst nur den Mann in Uniform gesehen.
"Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"
"Hallo Andi." Kein Lächeln.
"Ich sehe Du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen,
um meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
"Ich bin die Tage erst sehr spät aus dem Büro gekommen. Ich denke
auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen habe."
Andi war nervös und ungeduldig. "Verstehst Du, was ich meine ?"
"Ich weiß, was Du meinst. Ich weiß auch, dass Du soeben ein Gesetz
gebrochen hast."
Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu ändern.
"Bei wieviel hast Du mich erwischt?"
"Siebzig. Würdest Du Dich bitte wieder in Dein Auto setzen?"
"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den
Tacho geschaut, als ich Dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h
geschätzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.
"Bitte Andi, setz Dich wieder in Dein Auto."
Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Türe. Ein
Knall. Türe zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war
fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian
nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war,
es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder
neben diesen Polizisten setzen würde.
Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand.
Andi öffnete das Fenster, maximal 5 cm, gerade genug, um den Zettel an
sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi
konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian
setzte sich wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und
schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was
würde ihn dieser Spaß wieder kosten?
Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
"Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre
alt war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ
ist zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate
Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den
Arm nehmen zu dürfen. Alle drei konnte er wieder liebhaben. Ich hatte
nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel komme, bevor
ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe ich versucht
diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht, ich hätte es
geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muß immer
wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte
vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles was ich noch habe.
Gruß Christian"
Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die
Straße wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war.
Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach Hause. Er betete
um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine überraschte
Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.
Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist eine
sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an alle anderen
Freunde.
Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber. Vergiß nie,
Autos kann man wieder kaufen - so viele man will. Menschenleben aber....
Position auf Rangliste: 169
Credits aktuell: 17.341.629
Credits bisher erspielt: 368.750.973
Freiwillige Feuerwehren: 0
Berufsfeuerwehren: 69
Feuerwehrverband: Kreis Herzogtum Lauenburg
Name: Michael
Herkunft: 32657 - Lemgo - Deutschland
Organisation: Freiwillige Feuerwehr

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