sst89,
Stadt: Mittelstadt, Dienstgrad: Stv. Kreisbrandmeister
Ich bin Steven. Ich komme aus Reutlingen und bin Mitglied im DRK Metzingen (Baden-Württemberg). Hier im Spiel bin ich Foren- und Chatmoderator. Ich gehöre, wie ihr euch sicherlich schon gedacht habt, dem Moderatoren Verband an.
Angemeldet am 14.12.2008
Zertifizierter Sanitäter seit dem 19.03.2011 (vorher Sanitätshelfer, und Ersthelfer)
____________
Ich bin seit neuesten ein Blogger. Wen es interresiert: http://sst89.wordpress.com/
___________________________________________________________________
SOLLTE DER TEXT ZU LANGE SEIN, DRÜCKT EINFACH "ENDE" AUF DEINER TASTATUR
_____________________________________________________________________________________________
Wenn etwas im Chat passiert und kein Moderator ist da oder es reagiert kein Moderator, schickt eine E-Mail mit einem Screenshot an:
sst89@feuerwache.net Bitte gebe deinen Nickname in der E-Mail an!!
ICH LEISTE KEIN SUPPORT ÜBER E-MAIL
_____________________________________________________________________________________________
Was uns Rettungsdienstler so besonders macht...
1. Beim gemeinsamen Ausziehen mit dem Partner verwenden wir die Kleiderschere...
2. Beim Kauf eines neuen Autos bemängeln wir das Fehlen der Frontblitzer...
3. Das Ja-Wort in der Kirche beantworten wir mit "Verstanden..."
4. Unsere Autoapotheke ist besser ausgerüstet als der RTW/SEW...
5. Wenn unser Partner einschläft, rufen wir den Notarzt...
6. In den Badeferien wollen wir die Luftmatratze nicht Aufblasen sondern Absaugen...
7. Beim erotischen Stellungswechsel mit dem Partner drehen wir ihn in die "stabile Seitenlage"...
8. Wenn der Wecker klingelt, ziehen wir unsere Sicherheitsschuhe an und rennen zum Auto...
9. Wenn der Autobatterie der Saft ausgeht, wird mit dem Defi geladen...
10. Wenn wir eine Gehirnerschütterung wollen, dann legen wir uns während der Fahrt auf die Trage...
11. Wenn wir nach Hause kommen, rufen wir die Leitstelle an und geben den Status 13 (Pause)
________________________________________________
10 Symptome, an denen man bemerkt, das man zuviel Zeit im Rettungsdienst verbringt:
1. Du versuchst, beim Autofahren auf dem Radio Statusmeldungen auszulösen.
2. Ohne Latexhandschuhe fühlst du dich nackt.
3. Du beendest deine Telefongespräche mit "Verstanden, Ende"
4. Niemand erkennt dich ohne Dienstkleidung
5. Du rennst schnell zur Tür, wenn Mikrowelle oder Wecker piepen
6. Anstatt "Ja" sagst du "Neun"
7. Du hast eine Checkliste für deinen Kleiderschrank
8. Du kannst nur noch mit Klamotten schlafen
9. Wenn du deine Schwiegermutter zu einem Ausflug abholen sollst, bittest du deine Frau, zur Sicherheit den Koffer mit hoch zu nehmen
10. Du siehst Nachts ständig blaue Blitzer
________________________________________________________________________
Übergott in Weiß
Wer kennt sie nicht, die präklinischen Reflexstreifenträger mit dem Dreitagehirn, deren Profilneurosen längst schon selbst einweisungspflichtig wären – ja, es geht um Rettungspersonal, dass zwar wichtig ist, sich allerdings noch viel wichtiger vorkommt. Es ist schließlich kein Geheimnis, dass die blaulichtgeilen Stahlkappenschuhträger mit einem oberflächlichen Heilkundewissen und einem Pseudo-Humanmedizin-Geschwafel lediglich von ihrer defizitären Allgemeinbildung ablenken.
Zugegeben, das TV verzerrt hier gewaltig, denn es zeigt uns stets ein kompetentes, attraktives und menschliches Team, das jeden Stress, jeder Situation gewachsen ist und einfühlsam mit jedem Patienten individuell umgehen kann. Doch die Wirklichkeit sieht wie so oft ganz anders aus. Ich wagte einen Blick in die Realität, nahm Krankenwagenfahrer und Kofferträger unter die Lupe, inspizierte Umkleidespinds und Personalaufenthaltsräume, checkte Kranken- und Notarztwagen, durchforschte Personalakten und informierte mich beim örtlichen Arbeitsamt über Qualifikationen und Voraussetzungen für diesen Beruf – glaubt mir, es war kein schöner Anblick!
Die offizielle Berufsbezeichnung lautet „Rettungsassistent“, ein Hilfsarbeiter also, und diese Beschreibung kommt dem Tun dieser Menschen sehr nahe.
1. Bewerbungskriterien:
Bevorzugt werden schmuddelige, unrasierte Alkoholiker und Kettenraucher (oder solche, die es noch werden wollen), die gerade mal so die Baumschule geschafft haben und zu doof sind, um in den Schnee ein Loch zu pinkeln. Damit Frauen bei den Einstellungskriterien nicht benachteiligt sind, werden vorwiegend Schlampen eingestellt, die bereit sind mit mindestens dem halben Dienstpersonal in die Kiste zu hüpfen und den Begriff „Einsatzhorn“ richtig deuten können. Sie sollten auch für „Teamarbeit“ offen sein.
2. Arbeitszeiten:
Obwohl im Schichten (Früh-, Spät-, und Nachtschicht) gearbeitet wird und diese auch in einem regelmäßigen Turnus abwechseln, hat ein echter Martinshorn-Junkie nie frei. Dafür sorgt ein Meldersystem, welches das Personal immer bei sich am Gürtel trägt: Quasi das Phallussymbol der Neuzeit, und für die weiblichen Mitarbeiter gibt’s dies sogar mit Vibrationseffekt. Der Frühdienst beginnt mit dem Fahrzeugcheck: Sind alle Räder noch dran? Und vorallem: Geht das Blaulicht und die Presslufttröte? Danach kommt das erste Blaulichttraining: Mit Lalülala zum Bäcker, dort fünf Fleischkäsbrötchen gekauft, ins Fahrzeug und wieder zurück in die Garage gedüst. Jetzt wird erstmal gevespert und damit man nicht so dolle aus der Futterluke nach Fleischkäse stinkt, kippt man sich eben ein Bier hinter die Binde – zur Geruchsneutralisierung so zu sagen.
Jetzt heißt es auf den Notfall warten und damit es niemanden langweilig wird, nützt man die Zeit sinnvoll und verarscht nichtsahnende Zivis oder noch dümmere Kollegen: Den Zivi schickt man eben in die nächste Autowerkstatt, damit er dort 5 Liter „Blaulichtflüssigkeit“ besorgen kann, während der frisch diplomierte Kollege im Krankenwagen verzweifelt die „Phimosen-Rückholzange“ sucht. Ja, solche Späßchen sind immer wieder witzig, jeden Tag, 7 mal in der Woche, 365 Tage im Jahr.
Der Spätdienst läuft in umgekehrter Rheinfolge ab.
Der Nachtdienst eignet sich hervorragend für Fortbildungseinheiten. Unterricht mit Niveau, multimedial und brandaktuell. Hierzu sitzt die gesamte Mannschaft vor dem TV und zieht sich Lehrfilme rein wie „Schwarzwald-Klinik“, „Alpha-Team“ oder „Emergency Room“.
3. Praxistraining und Theorie:
Diese Dinge entfallen prinzipiell, denn das Rettungsdienstpersonal weiß alles und das auch noch besser. Da es ja gerade in der Medizin kaum Entwicklungen gibt und die allgemeingültigen Lehrmeinungen z.B. zur Wiederbelebung sowieso auf das Jahr 1863 zurückgehen und man sich gerne dabei auf den alten Henry Dunant beruft, hält man an Dogmen fest und betrachtet die progressive Notfallmedizin als neumodischen Ami-Scheiß.
Außerdem wäre eine Weiterbildung eh sinnfrei, da nämlich der Durchschnittsverstand der Krankenwagenfahrer in eine 2-ml-Spritze passt.
4. Hygiene:
Das wird natürlich in diesem Beruf groß geschrieben, dafür jedoch unleserlich. Denn ein flüchtiger Blick in ein Umkleideschrank erinnert unwillkürlich an den Kühlschrankinhalt eines Studenten, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, all seine Lebensmittel im Kühlfach zu vermehren. Es lässt sich nur schwer sagen was nun überwiegt, der Reizgasduft aus den Schuhen – der übrigens eindeutig gegen die Genfer Konvention verstößt – oder das angefressene Obst vom Erntedankfest 1986.
Das persönliche Equipment besteht aus Schuhen, Jacke, Gürtel, Helm, Hose und Pulli. Letztere zwei
Dinge selbstverständlich in doppelter Ausführung, denn ein Monat ist lang und man weiß ja nie, ob es mal dreckig wird.
5. Medizinische Ausstattung:
Im Rettungswagen findet man alles, was man benötigt, um einen Herzinfarkt-Patienten klarzumachen, dass er kurz vor dem Abnippeln ist und mal seinen Organspenderausweis parat halten soll.
Das gesamte Material ist in Koffern, Schubladen und Fächern untergebracht und zur schnellen Suche sind sogar diese Verstauungsmöglichkeiten beschriftet. Da viele Rettungsassistenten jedoch Hobby-Legastheniker sind, klebt an jedem Ort noch ein lustiges Piktogramm. Das am häufigsten gebrauchte Gerät ist das EKG, um genau zu sein der intrigierte Defibrillator. Mit dem werden nämlich bereits erkaltete Fleischkäsbrötchen wieder erwärmt.
6. Rettungsdienst-Organisationen:
Da gibt es zunächst einmal das Deutsche Rote Kreuz(DRK). Deren Mitglieder sind meist so alt, dass man noch den rechten Arm heben muss, wenn man ihn im Dienstgebäude trifft. Beim DRK ist jeder im Dorf aktiv, der zum schießen zu doof, zum Angeln zu ungeduldig ist und den die Feuerwehr aus Gewissensgründen ablehnte.
Der Malteser Hilfsdienst(MHD) ist der Kreuzritter des 21. Jahrhunderts. Sie haben vieles aus dem Mittelalter übernommen: Wahrung des Glaubens, Hilfe den Bedürftigen und auch die lausige Bezahlung und die Dienstuniformen. Die Malteser wurden vorallem durch Günter Strack bekannt, der sich mit selbigen fett und tot gesoffen hat.
Die Schwesterorganisation, die Johanniter-Unfallhilfe(JUH), ist zu recht eher unbekannt. Dieser protestantische Zweig spaltete sich im Zuge der Reformation von den Malteser-Rittern ab. Die JUH gilt heute noch als Ketzer und wartet auf die sichere Vernichtung im Fegefeuer.
Der Arbeiter-Samariter-Bund(ASB, nicht zu verwechseln mit ABS, obwohl sie auch alle nur Bremser sind) gibt es faktisch nur auf dem Papier. Da er stets brav, sozial und ohne Skandalen war, konnte er sich einfach nicht etablieren und sammelt vermutlich heutzutage nur die leeren Aluschachteln von „Essen auf Rädern“ ein.
ZUSATZ: Die korrekte Bezeichnung ASB erschliest sich nur aus der Kooperation mit der DLRG
"Durch Langsames Retten Gestorben, Aber Sauber Bestattet"
_________________________________________________________________________________
Als der Herr die Rettungsassistenten erschuf...
Als der Herr die Rettungsassistenten erschuf war er bereits 6 Tage im Verzug.
Ein Engel erschien und sagte:
"Du gibst Dir ziemlich viel Mühe mit diesem Modell."
Gott antwortete: "Hast Du Dir das Lastenheft angesehen?
Ein rettungsassistent muss in der Lage sein, einen Verletzten einen nassen Grashügel in der Dunkelheit hoch zu tragen, allen möglichen Gefahren trotzen um zu einem sterbenden Kind zu gelangen, Wohnungen betreten, die selbst das Gesundheitsamt meiden würde, ohne dabei seine Einsatzkleidung schmutzig zu machen.
Er muss in der Lage sein, das dreifache seines eigenen Gewichtes zu tragen, in zerstörte Autos klettern, ohne wirklich Platz zu haben und während einer Wiederbelebung eines Babys die trauernde Mutter trösten, obwohl er weiß, dass ihr Kind nie wieder atmen wird.
Er muss in mentaler Topverfassung sein, ohne Schlaf funktionieren, nur mit schwarzem Kaffee und halb gegessenen Mahlzeiten. Außerdem muss er sechs Paar Hände haben."
Der Engel schüttelte den Kopf und sagte langsam: "Sechs Paar Hände.... niemals"
"Es sind nicht die Hände, die mir Probleme bereiten, " sagte der Herr, " es sind die drei Paar Augen, die jeder Rettungsassistent haben muss."
"Und das im Standardmodell?" fragte der Engel.
Der Allmächtige nickte: "Ein Paar sieht offene Verletzungen beim Blutabnehmen und muss gleichzeitig den Patienten fragen, ob er HIV positiv ist (obwohl er das bereits weiß und wünschte den Bürojob angenommen zu haben), das nächste Paar gehört an die seite des Kopfes, um auch die Sicherheit für seinen Partner gewähleisten zu können. Das letzte Paar Augen gehört hier nach vorne, um vertrauensvoll auf einen blutenden Menschen sehen zu können um ihm zu versichern, dass alles nicht so schlimm sei."
"Gott, ich bitte Dich" sagte der Engel und berührte seinen Ärmel, "ruhe Dich aus und mache morgen weiter."
"Das ist unmöglich, "sagte der Allmächtige," ich habe bereits ein Modell entworfen, das ohne Zwischenfälle einen 120 Kilo schweren Betrunkenen hinter dem Steuer hervorbekommt und dabei seine fünfköpfige Familie mit dem Gehalt eines Angestellten im öffentlichen Dienst ernähren kann."
Der Engel umkreiste den Rettungsassistenten sehr langsam: " Kann er denken?" fragte er.
"darauf kannst Du wetten," antwortete der Herr. "Er kennt die Symptome von über 100 Krankheiten, weiß Medikamentendosierungen aus dem Schlaf, intubiert, defibrilliert und führt Wiederbelebungen an Orten aus, die jeder niedergelassene Arzt meiden würde und behält trotzdem seinen Sinn für Humor.
Dieses Modell hat außerdem außergewöhnliche Körperbeherrschung. Er kann mit einem polytrauma umgehen, eine verängstigte Rentnerin überzeugen, die Türe zu öffnen, die Angehörigen eines Selbstmörders trösten um danach in der Zeitung zu lesen, wie die unfähigen Rettungsdienstler es nicht geschafft haben rechtzeitig bei dem Verletzten zu sein, obwohl das Haus in einer Straße ohne Straßenschild lag, keine Hausnummer angebracht war und niemand die Telefonnummer für den Rückruf hatte."
Schlussendlich beugte sich der Engel zum Rettungsassistenten und fuhr mit dem Finger über die Wange. "Hier ist eine undichte Stelle," verkündete er. "Ich habe Dir doch gesagt, dass Du versuchst, zu viel in das Modell hineinzupacken."
"Dies ist keine undichte Stelle,"antwortete Gott, "Das ist eine Träne."
"Wofür ist diese Träne" fragte der Engel.
"Das ist für verborgene Emotionen, für Patienten, die sie verzweifelt versucht haben zu retten, für ihre Überzeugung, einen Unterschied machen zu können im Wettlauf um das Leben eines Patienten."
"Du bist ein Genie" sagte der Engel.
Der Herr schaute traurig: "Ich habe die Träne nicht geschaffen !"
__________________________________________________________________________
Murphys Gesetzt im Rettungsdienst
Jeder Notfalleinsatz wartet, bis Du angefangen hast zu essen, egal zu welcher Zeit.
* FOLGERUNG 1: Weniger Unfälle würden passieren, wenn das RD-Personal niemals essen würde.
* FOLGERUNG 2: Essen immer "zum Mitnehmen" bestellen.
1. Es gibt absolut keinen Zusammenhang zwischen geplantem und tatsächlichem Schichtende.
2. Bei folgender Gleichung: T+1=Zeitpunkt der Ablösung, ist T der Zeitpunkt des letzen Einsatzes.
Beispiel: Schichtende: 19.00 Uhr => letzter Einsatz 18:59 Uhr.
Oder: Wenn die Ablösung früher kommt, begegnet man dem Kollegen an der nächsten Kreuzung.
Jeder Ausrüstungsgegenstand fällt grundsätzlich an die Stelle, an der man ihn am schlechtesten wiederbekommt.
Die Entfernung des Einsatzortes von der Wache wächst im selben Verhältnis, wie die Zeit bis zur Ablösung kürzer wird.
FOLGERUNG: Die kürzeste Strecke von der Wache zum Einsatz ist noch in der Planung.
Notfalleinsätze laufen zufällig alle zur selben Zeit auf.
Jeder Patient, der erbrochen hat und intubiert werden muß, hat gerade
* ein ausgedehntes Essen hinter sich,
* mit großen Mengen an Zwiebeln
* Knoblauch
* saurem Hering
welches er mit mindestens drei Dosen Bier nachgespült hat.
Nimm immer an, daß das Fahrdienstpersonal aus Idioten besteht, bis Dich ihre Handlungen in Deiner Annahme bestätigen.
Nimm immer an, daß das Leitstellenpersonal aus Idioten besteht, bis Dich ihre Handlungen in Deiner Annahme bestätigen.
Wenn Du nach Mitternacht zu einem Verkehrsunfall gerufen wirst und keinen Betrunkenen an der Einsatzstelle findest, suche weiter: Ein Beteiligter fehlt noch.
Jeder Betrunkene, dem die Wahl gelassen wird, entweder mit der Polizei auf das Revier oder vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht zu werden, wird grundsätzlich schneller im RTW sein, als Du selbst.
FOLGERUNG: Jeder Betrunkene, der sich für die Polizei entscheidet, war höchstwahrscheinlich in der letzten Zeit bei mir im Fahrzeug.
Jeder lebensrettende Ausrüstungsgegenstand wird niemals defekt sein bis:
* man ihn dringend braucht
* der Verkäufer wieder weg ist
Es spielt keine Rolle, wie schnell man mit dem RTW zum Einsatz fährt, es ist immer zu langsam, außer man überholt einen Streifenwagen, dann ist es garantiert zu schnell.
Ausnahme: Du fährst zu einem Einsatz, bei dem ein Polizist verletzt wurde, dann ist es unmöglich, schnell genug zu fahren.
Toiletten-Gesetze:
Wenn ein Einsatz zwischen 5.00 Uhr und 7.00 Uhr morgens reinkommt, ist der Einsatzort immer in einem Badezimmer.
Wenn Du gerade auf der Toilette warst, kommt bestimmt kein Einsatz.
Wenn Du noch nicht auf der Toilette warst, wirst Du es sehr bald bedauern.
Die Wahrscheinlichkeit, einen Einsatz zu bekommen, wächst proportional zu der vergangenen Zeit, seit Du zum letzten Mal auf der Toilette warst.
Gesetze der Navigation:
Die Existenz oder Nicht-Existenz egal welcher Adresse ist nur von untergeordneter Bedeutung für den Disponenten.
Wenn ein Straßenname falsch verstanden werden kann, wird ihn der Disponent falsch verstehen.
Wenn ein Straßenname nicht falsch verstanden werden kann, wird ihn der Disponent trotzdem falsch verstehen.
Der Disponent wird eine Örtlichkeit immer möglichst umständlich beschreiben: z.B. häßliches braunes Maisfeld, auf dem jetzt ein Einkaufszentrum steht.
Bei jedem Unfall ist die Schwere der Verletzung umgekehrt proportional zu der Menge und Lautstärke der Schmerzschreie des Patienten.
Es gilt folgende Gleichung: X - Y = Qualität der medizinischen Hilfe, wobei "x" die Hilfe des Rettungsdienstpersonals ist und Y die Unterstützung, die man vom Einsatzleiter bekommt. Wenn man Y aus der Gleichung entfernt, steigert sich das Ergebnis.
* FOLGERUNG 1: Generell haben Einsatzleiter nichts an Einsatzstellen zu suchen.
* FOLGERUNG 2: Der Grad der medizinischen Kompetenz ist umgekehrt proportional zum Grad des Einsatzmanagements.
Die einfachsten Dienstanweisungen werden stets in absolut irreführender und komplizierter Weise geschrieben.
* FOLGERUNG 1: Wenn Du die Anweisung nicht verstehst, geht es um eine Selbstverständlichkeit.
* FOLGERUNG 2: Wenn Du meinst, die Anweisung zu verstehen, irrst Du dich.
Diejenigen, die nichts können, unterrichten.
Diejenigen, die nichts können und auch nicht unterrichten, leiten Einsätze.
Je ernster die Verletzung eines Patienten, desto weniger Licht steht zur Verfügung.
Je mehr Platz benötigt wird, um adequat am Patienten zu arbeiten, desto weniger Raum steht zur Verfügung.
Die Anzahl unkooperativer und störender Angehöriger steigt exponentiell mit der Schwere der Verletzung oder Erkrankung des Patienten.
Das Gewicht des zu transportierenden Patienten wächst im Quadrat zur Anzahl der Stockwerke, die der Patient heruntergetragen werden muß.
* FOLGERUNG 1: Sehr schwere Patienten tendieren dazu, möglichst hoch über dem Meeresspiegel zu leben.
* FOLGERUNG 2: Wenn der Patient schwer ist, ist der Aufzug außer Betrieb und die Lichter im Treppenhaus kaputt.
Wenn ein Patient mit einer Trage abtransportiert werden muss, geschieht das meist aus dem hintersten Kämmerchen einer engen Wohnung mit steilem Treppenhaus und Bäumen vor allen Fenstern, dass die Feuerwehr sicher nicht dazu kommt.
1. Eine lebensbedrohliche Situation wird unmittelbar eintreten, nachdem man vom Haus eines Patienten wegfährt, der einen gerade herausgeworfen hat.
2. Die Ernsthaftigkeit der Situation wächst, je näher die Gerichtsverhandlung aufgrund dieser Situation kommt.
Jeder Passant, der Dir Hilfe anbietet, wird Dir keine geben.
Du mußt immer annehmen, daß ein zufällig an der Einsatzstelle befindlicher Arzt Gynäkologe ist, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Drehe niemals einem Proktologen den Rücken zu.
Jedes Einsatzfahrzeug, ob auf dem Weg zum Einsatz oder auf dem Weg ins Krankenhaus, wird, wenn es mit Sondersignal fährt, von allen anderen Autofahrern, Fußgängern oder Straßenkötern entlang der Stecke ignoriert.
FOLGERUNG: Sondersignal verursacht vorübergehend akute und völlige Taub- und Blindheit.
Eine unendliche Anzahl fragestellender Schüler paßt in den Patientenraum eines RTW und wird, bei entsprechender Gelegenheit, auch unweigerlich einsteigen.
* FOLGERUNG 1: Kein Notfalleinsatz wird kommen, bis alle Kinder im Wagen sind und mit der Ausrüstung spielen.
* FOLGERUNG 2: Es wird unter Garantie viermal so lange dauern, die Kinder wieder aus dem RTW zu bekommen, wie hinein.
* FOLGERUNG 3: Ein wichtiger Ausrüstungsgegenstand wird fehlen.
Anfänger-Gesetze:
Der wahre Wert von Rettungsdienstanfängern wird, in Zahlen ausgedrückt, immer ein negativer sein.
Die Höhe dieser Zahl kann einfach bestimmt werden, indem man seine Fähigkeiten auf einer Skala von 1-10 feststellt.
* Für die medizinischen Fähigkeiten: 1 = diplomiertes Gesundheitsrisiko (10 = Universitätsprofessor)
* Für die fahrerischen Fähigkeiten: 1 = Verkehrshindernis (10 = Michael Schuhmacher)
Den wahren Wert von Anfängern findet man durch einfaches negieren der Selbsteinschätzung des Anfängers.
FOLGERUNG: Behandle jeden Anfänger, der Dir zugeteilt wird, wie einen Passanten. (Siehe: Gesetz der Passanten oben)
Sobald eine Rettungsdienstregel absolut anerkannt ist, wird augenblicklich eine Ausnahme von der Regel auftreten.
Position auf Rangliste: 157
Credits aktuell: 57.982.328
Credits bisher erspielt: 352.224.063
Freiwillige Feuerwehren: 0
Berufsfeuerwehren: 70
Feuerwehrverband: Moderatoren Verband
Name: Steven
Herkunft: Reutlingen - Deutschland
Organisation: Rettungsdienst

Nachricht schicken